Ergänzungen für das Büromöbelprogramm PRO
Zubehör für individuell geplante PRO-Arbeitsplätze
Mit dem Zubehör für das Schreibtischprogramm PRO lassen sich Einzelarbeitsplätze, Winkelkombinationen und zusammenhängende Bürolandschaften funktional ergänzen. Das Sortiment umfasst Erweiterungselemente für Schreibtische sowie Lösungen für Kabelführung, Gerätemontage, Sichtschutz und Schrankorganisation.
Entscheidend ist eine zum vorhandenen Möbel passende Auswahl. Neben der Produktart sollten deshalb die PRO-Serie, Gestellform, Tischhöhe, Plattenabmessungen und Dekorausführung berücksichtigt werden. Bei Anbau- und Verkettungsplatten sind zusätzlich die Einbausituation und die vorgesehene Anschlussseite relevant.
Arbeitsflächen mit Anbauplatten erweitern
Zusätzlicher Platz an Längs- und Stirnseite
Halbrunde Anbautische erweitern die nutzbare Fläche eines Schreibtisches und schaffen Platz für Besprechungen, Unterlagen oder zusätzliche Arbeitsmittel. Abhängig von der Ausführung erfolgt der Anschluss an der Längs- oder Stirnseite des vorhandenen Tisches.
Für die Auswahl sind insbesondere folgende Merkmale wichtig:
- Anschluss an Längs- oder Stirnseite
- verfügbare Breite und Tiefe
- einstellbare Höhe
- vorhandene Gestellvariante
- passendes Plattendekor
- erforderlicher Bewegungs- und Verkehrsraum
Höhenverstellbare Ausführungen können innerhalb ihres Einstellbereichs an die Höhe des bestehenden Arbeitsplatzes angepasst werden. Vor der Bestellung sollte geprüft werden, ob die gewünschte Anbauposition frei zugänglich ist und ausreichend Stellfläche zur Verfügung steht.
Passende Gestaltung innerhalb der PRO-Serie
Ein einheitliches Dekor unterstützt ein ruhiges Erscheinungsbild bei zusammenhängenden Tischkombinationen. Neben der Plattenfarbe sind Plattenstärke, Kantenbild und Gestellfarbe zu berücksichtigen. Bei den angebotenen Tischaufsätzen und Verkettungselementen gehören 25 mm starke Platten zu den verfügbaren Ausführungsmerkmalen.
Verkettungsplatten für Eck- und Gruppenlösungen
Arbeitsplätze über Eck verbinden
Verkettungsplatten verbinden Tischflächen und nutzen Eckbereiche als zusätzliche Arbeitsfläche. Je nach Raumsituation und gewünschtem Winkel stehen unterschiedliche Formen zur Verfügung. Dreieckige Elemente eignen sich beispielsweise für kompakte 90-Grad-Verbindungen, während fünfeckige Varianten eine größere Verbindungsfläche schaffen können.
Typische Einsatzbereiche sind:
- L-förmige Einzelarbeitsplätze
- miteinander verbundene Doppelarbeitsplätze
- Team- und Gruppenarbeitsplätze
- Ecklösungen in Büro- oder Verwaltungsräumen
- nachträgliche Erweiterungen vorhandener Tischanlagen
Bei der Planung ist zu berücksichtigen, ob ein Stützfuß benötigt wird und ob er sich konfliktfrei mit Rollcontainern, Kabeln oder der Beinfreiheit positionieren lässt.
Höhe und Untergestell abstimmen
Höhenverstellbare Verkettungselemente müssen auf die angrenzenden Tischflächen ausgerichtet werden. In unserem Sortiment finden Sie Ausführungen für unterschiedliche PRO-Gestellvarianten, darunter 4-Fuß-, C-Fuß- und quadratische 4-Fuß-Gestelle. Die Serienzuordnung sollte vor der Bestellung anhand des vorhandenen Schreibtisches kontrolliert werden.
Knieraumblenden für Sichtschutz und Gestaltung
Knieraumblenden ergänzen Schreibtische an der Front oder an den Seiten. Sie können den Bereich unter der Tischplatte optisch abschirmen und zur einheitlichen Gestaltung frei stehender Arbeitsplätze beitragen.
Ausführungen aus Lochblech verbinden Sichtschutz mit einer leichten, technisch geprägten Optik. Je nach Arbeitsplatzkonfiguration sind Front- und Seitenblenden getrennt auszuwählen. Wichtig sind die vorgesehene Montageposition, die Tischbreite sowie die Kompatibilität mit dem Gestell.
Eine Knieraumblende darf weder die Bedienung der Höhenverstellung noch vorhandene Kabelwege oder die nutzbare Beinfreiheit beeinträchtigen.
Kabelmanagement für geordnete Leitungswege
Kabel unter und entlang des Schreibtisches führen
Kabelhalter, Kabelklemmen und Kabelspiralen helfen dabei, Strom-, Daten- und Anschlussleitungen strukturiert am Arbeitsplatz zu führen. Horizontale Lösungen bündeln Leitungen unter der Tischplatte, während vertikale Kabelführungen den Weg zwischen Tisch und Boden organisieren.
Eine planvolle Kabelführung kann:
- lose Leitungen im Fußraum reduzieren
- Stecker und Anschlüsse besser zugänglich halten
- Kabel vor Zug- und Quetschbelastungen schützen
- die Reinigung unter dem Arbeitsplatz erleichtern
- die Anpassung technischer Geräte übersichtlicher machen
Bei höhenverstellbaren Tischen benötigen Leitungen ausreichend Bewegungsreserve. Sie dürfen weder auf Spannung geraten noch in bewegliche Bauteile gelangen.
Strom- und Datenleitungen sinnvoll organisieren
Für eine übersichtliche Installation sollten Strom- und Datenleitungen nach Möglichkeit getrennt beziehungsweise ohne unnötige Kreuzungen geführt werden. Steckdosenleisten benötigen eine sichere Befestigung und müssen zugänglich bleiben. Auch Netzteile und überschüssige Kabellängen sollten so untergebracht werden, dass Belüftung und Bedienbarkeit erhalten bleiben.
Vor der Montage ist zu prüfen, ob bestehende Bohrungen oder Befestigungspunkte genutzt werden können. Eigenständige Bohrungen dürfen keine tragenden Bauteile, Leitungen oder Mechaniken beschädigen.
CPU-Halter für mehr freie Bodenfläche
CPU-Halter nehmen Computergehäuse unterhalb der Tischplatte oder an einer dafür vorgesehenen Halterung auf. Dadurch bleibt der Rechner vom Boden entfernt und die Stellfläche unter dem Arbeitsplatz lässt sich leichter reinigen.
Für die Produktauswahl sind insbesondere folgende Punkte relevant:
- Breite und Höhe des Computergehäuses
- Verstellbereich der Halterung
- zulässiges Gerätegewicht
- Montageposition
- Belüftungsabstände
- Zugang zu Anschlüssen und Bedienelementen
- Bewegungsbereich eines höhenverstellbaren Tisches
Lüftungsöffnungen des Computers dürfen nicht verdeckt werden. Kabel sollten mit ausreichender Länge und Zugentlastung geführt sein. Bei mobilen Haltern ist zusätzlich auf einen sicheren Stand und frei laufende Rollen zu achten.
Schrankzubehör für anpassbaren Stauraum
Das Zubehör der PRO-Serie umfasst auch Ergänzungen für Schränke und Regale. Einlege- und Zwischenböden ermöglichen eine feinere Unterteilung des Innenraums. Regalausfachungen unterstützen die strukturierte Ablage, während Auszugsrahmen für Hängeregistraturen auf die Aufbewahrung entsprechender Akten ausgelegt sind.
Je nach Ausführung können folgende Erweiterungen sinnvoll sein:
- zusätzliche Einlegeböden
- verbindende Regalzwischenböden
- Regalausfachungen
- Hängeregistratur-Auszugsrahmen
- Rollensätze für geeignete Schränke
Bei Böden und Auszügen müssen Schrankbreite, Innenmaß, Befestigungssystem und vorgesehene Belastung zusammenpassen. Rollen verändern die Nutzung des Möbels und sollten nur an ausdrücklich dafür geeigneten Schrankausführungen montiert werden.
Auswahl nach Serie, Maß und Einbausituation
Serienzuordnung vor der Bestellung prüfen
Die Bezeichnung PRO allein reicht für die eindeutige Auswahl nicht immer aus. Innerhalb des Programms können sich Gestellformen, Anschlussstellen und Abmessungen unterscheiden. Prüfen Sie deshalb die genaue Modell- oder Serienbezeichnung des vorhandenen Möbels.
Für einen belastbaren Abgleich eignen sich:
- Produktbezeichnung oder Artikelnummer
- Gestellform des Schreibtisches
- Außenmaße und Plattenstärke
- Tischhöhe beziehungsweise Verstellbereich
- Position vorhandener Befestigungspunkte
- Dekor und Gestellfarbe
- gewünschte Einbau- oder Anschlussseite
Verfügbaren Raum vollständig vermessen
Bei Anbau- und Verkettungselementen ist nicht nur das Produktmaß relevant. Türen, Schränke, Heizkörper und Verkehrswege müssen weiterhin nutzbar bleiben. Außerdem sollten ausreichend Beinfreiheit und Platz für Arbeitsstuhl, Rollcontainer und technische Geräte eingeplant werden.
Messen Sie die Stellfläche an mehreren Punkten und berücksichtigen Sie Fußleisten sowie Vorsprünge. Bei verstellbaren Möbeln ist der gesamte Bewegungsbereich freizuhalten.
Montage und sichere Nutzung
Zubehör sollte entsprechend der jeweiligen Produkt- und Montageanleitung befestigt werden. Verbindungselemente sind vollständig einzusetzen und nach der Montage auf festen Sitz zu kontrollieren. Tischplatten und Anbauelemente müssen eben ausgerichtet sein, damit keine störenden Übergänge entstehen.
Nach Veränderungen am Arbeitsplatz empfiehlt sich eine Funktionskontrolle:
- alle Verbindungen auf festen Sitz prüfen
- Höhenverstellung vollständig testen
- Kabel über den gesamten Hubweg beobachten
- ausreichende Beinfreiheit sicherstellen
- Stützfüße standsicher positionieren
- Schrankauszüge und Rollen auf freie Bewegung prüfen
- Lüftungswege technischer Geräte freihalten
Die zulässige Belastung der jeweiligen Möbel- und Zubehörteile darf nicht überschritten werden.