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Gasflaschenschränke für Innen und Außen kaufen

Gasflaschenschränke ermöglichen die geschützte und geordnete Lagerung von Druckgas- und Flüssiggasflaschen im Betrieb. In unserem Webshop finden Sie Ausführungen für Innen- und Außenbereiche sowie für unterschiedliche Flaschengrößen und Kapazitäten. Das Sortiment umfasst unter anderem Schränke für 5-, 11- und 33-kg-Flüssiggasflaschen sowie Modelle für 50-l-Druckgasflaschen. Welcher Gasflaschenschrank geeignet ist, hängt vor allem vom Aufstellort, der Gasart, der Anzahl und Größe der Flaschen sowie den Anforderungen an Belüftung und Brandschutz ab. Für Arbeitsräume stehen feuerbeständige Druckgasflaschenschränke mit einer Feuerwiderstandsfähigkeit von 30 oder 90 Minuten zur Auswahl. Für den Außenbereich bieten wir robuste, belüftete Modelle, die Gasflaschen vor unbefugtem Zugriff schützen und eine sichere Aufstellung unterstützen. Je nach Ausführung erleichtern Flaschenhalterungen, Spanngurte, Bodenroste, Rampen oder Einrollhilfen das Einstellen und Sichern der Behälter. Maßgeblich für die Auswahl bleiben die Gefährdungsbeurteilung und die jeweils geltenden betrieblichen Vorschriften.
inkl. Mwst. | exkl. Mwst.
FAQ

Für Arbeitsräume kommen je nach Gefährdungsbeurteilung feuerbeständige Druckgasflaschenschränke nach DIN EN 14470-2 infrage. Wichtige Auswahlmerkmale sind die Feuerwiderstandsfähigkeit, die Eignung für die jeweilige Gasart, die Kapazität sowie Anschlüsse für eine gegebenenfalls erforderliche technische Entlüftung.

G30 bezeichnet eine Feuerwiderstandsfähigkeit von 30 Minuten, G90 eine Feuerwiderstandsfähigkeit von 90 Minuten unter den festgelegten Prüfbedingungen. Welche Klasse benötigt wird, richtet sich nach Aufstellort, Gasart, Brandschutzkonzept und Gefährdungsbeurteilung.

Ein Gasflaschenschrank darf im Freien aufgestellt werden, wenn das jeweilige Modell ausdrücklich dafür vorgesehen ist. Es muss ausreichend belüftet, witterungsbeständig, standsicher und gegen unbefugten Zugriff geschützt sein. Vorgeschriebene Abstände und Schutzbereiche sind einzuhalten.

Die Schrankgröße richtet sich nach Anzahl, Höhe und Durchmesser der Flaschen. Zusätzlich muss Platz für Ventile, Schutzkappen, Druckminderer, Rohrleitungen und Sicherungselemente vorhanden sein. Die Kapazitätsangaben des jeweiligen Modells sollten deshalb immer mit den tatsächlichen Flaschenabmessungen abgeglichen werden.

Propangasflaschen können in einem dafür geeigneten Flüssiggasflaschenschrank aufbewahrt werden. Für 5-, 11- und 33-kg-Flaschen stehen unterschiedliche Größen zur Verfügung. Entscheidend sind die Eignung für Flüssiggas, der Aufstellort, eine wirksame Belüftung und die Einhaltung der geltenden Vorgaben.

Auch leere Gasflaschen können Restgas enthalten und sind weiterhin als Druckgasbehälter zu behandeln. Volle und leere Flaschen sollten eindeutig gekennzeichnet und übersichtlich getrennt werden. Ob eine gemeinsame Unterbringung zulässig und sinnvoll ist, muss im betrieblichen Lagerkonzept festgelegt werden.

Das hängt von den Eigenschaften und Gefahrenklassen der Gase ab. Entzündbare, oxidierende, toxische und inerte Gase dürfen nicht ohne vorherige Beurteilung gemeinsam gelagert werden. Maßgeblich sind Sicherheitsdatenblätter, Zusammenlagerungsregeln und die Gefährdungsbeurteilung.

Eine wirksame Belüftung ist erforderlich, damit sich austretende Gase nicht gefährlich ansammeln. Außenschränke nutzen häufig eine natürliche Belüftung. Bei Schränken in Innenräumen kann eine technische Entlüftung notwendig sein. Ausführung und Luftwechsel müssen zur Gasart und zum Aufstellort passen.

Gasflaschen werden aufrecht mit geeigneten Haltern, Ketten oder Spanngurten gegen Umfallen gesichert. Die Sicherung muss zur Flaschengröße passen und vor jeder Nutzung kontrolliert werden. Rampen oder Einrollhilfen können das sichere Einstellen schwerer Druckgasflaschen erleichtern.

Der Schrank sollte regelmäßig durch eine befähigte beziehungsweise sachkundige Person entsprechend Gefährdungsbeurteilung, Herstellerangaben und betrieblichen Prüffristen kontrolliert werden. Zu prüfen sind unter anderem Türen, Verschlüsse, Flaschenhalterungen, Lüftungswege, Anschlüsse, Kennzeichnungen und der allgemeine Zustand.

Gasflaschenschränke für Betrieb, Werkstatt und Labor

Gasflaschen enthalten ihre Gase unter Druck und müssen deshalb gegen Umfallen, Beschädigung, unbefugten Zugriff und unzulässige Erwärmung geschützt werden. Ein geeigneter Gasflaschenschrank schafft einen abgegrenzten Lagerplatz, hält die Behälter aufrecht und unterstützt klar geregelte Betriebsabläufe.

Typische Einsatzorte sind:

  • Produktions- und Industriebetriebe

  • Werkstätten und Schweißarbeitsplätze

  • Labore und technische Arbeitsräume

  • Instandhaltungsbereiche

  • Versorgungseinrichtungen

  • geschützte Außenbereiche

  • gewerbliche Lager- und Bereitstellungsplätze

Unser Sortiment umfasst kompakte Flüssiggasflaschenschränke ebenso wie feuerbeständige Druckgasflaschenschränke für Arbeitsräume. Damit lässt sich die Ausstattung gezielt auf Flaschentyp, Aufstellort und erforderliche Kapazität abstimmen.

Innen- und Außenlagerung richtig unterscheiden

Der Aufstellort gehört zu den wichtigsten Auswahlkriterien. Ein einfacher Außenschrank ist nicht automatisch für die Aufstellung in einem Arbeitsraum geeignet. Umgekehrt müssen für den Innenbereich entwickelte Brandschutzschränke entsprechend ihren technischen Vorgaben aufgestellt, angeschlossen und betrieben werden.

Gasflaschenschränke für den Außenbereich

Im Freien eingesetzte Gasflaschenschränke benötigen eine widerstandsfähige Konstruktion und eine dauerhaft wirksame Belüftung. Lüftungsöffnungen oder durchlässige Bauteile helfen dabei, austretendes Gas nicht im Schrank anzusammeln. Verzinkte oder beschichtete Stahlkonstruktionen erhöhen den Schutz gegen Witterungseinflüsse.

Bei der Auswahl sollten Sie insbesondere auf folgende Punkte achten:

  • Eignung des Modells für den Außenbereich

  • ausreichende natürliche Belüftung

  • Schutz vor unbefugtem Zugriff

  • standsicherer und ebener Aufstellplatz

  • geeigneter Korrosionsschutz

  • Sicherung der Flaschen gegen Umfallen

  • ausreichende Türbreite für das Ein- und Auslagern

  • vorgeschriebene Abstände und Schutzbereiche

Auch im Schrank müssen Flaschen grundsätzlich aufrecht und zuverlässig gesichert werden. Der Aufstellort darf keine gefährlichen Gasansammlungen begünstigen. Besondere Aufmerksamkeit gilt daher Vertiefungen, Schächten, Kanälen und anderen tiefer liegenden Bereichen in der Umgebung.

Gasflaschenschränke für Innenräume

Bei der Lagerung in Arbeitsräumen stehen Brandschutz und kontrollierte Lüftung im Mittelpunkt. Hierfür kommen je nach Gefährdungsbeurteilung feuerbeständige Gasflaschenschränke nach DIN EN 14470-2 infrage. Die Modelle sind für eine definierte Feuerwiderstandsdauer ausgelegt und können die Erwärmung der eingestellten Druckgasflaschen im Brandfall zeitlich begrenzen.

Innenraumschränke können abhängig von ihrer Ausführung über folgende Merkmale verfügen:

  • Feuerwiderstandsfähigkeit G30 oder G90

  • Zu- und Abluftanschlüsse

  • technische Entlüftungsmöglichkeiten

  • selbstschließende Türen

  • zugelassene Rohrdurchführungen

  • Montageschienen für Armaturen

  • Flaschenhalter mit Spanngurten

  • Einrollhilfen oder Rampen

  • Sichtfenster zur Bestandskontrolle

Ob ein Modell für den vorgesehenen Raum und das jeweilige Gas geeignet ist, muss vor der Bestellung anhand der Gefährdungsbeurteilung und der Produktunterlagen geprüft werden.

Feuerwiderstand G30 und G90

Die Klassifizierung eines Gasflaschenschranks beschreibt, wie lange der Schrank unter den festgelegten Prüfbedingungen dem Feuer widersteht. Ein Modell des Typs G30 besitzt eine Feuerwiderstandsfähigkeit von 30 Minuten, ein Modell des Typs G90 von 90 Minuten.

G90 bietet gegenüber G30 eine längere Schutzzeit im Brandfall. Die erforderliche Einstufung lässt sich jedoch nicht allein aus Komfort- oder Preisgründen bestimmen. Relevant sind unter anderem das Gefährdungspotenzial des Gases, die Nutzung des Raums, betriebliche Brandschutzmaßnahmen, Flucht- und Rettungswege sowie das Ergebnis der Gefährdungsbeurteilung.

Für Arbeitsräume gilt der 90-Minuten-Standard häufig als maßgebliche Lösung, insbesondere wenn entzündbare oder toxische Gase bevorratet werden. Entscheidend bleiben die konkrete Anwendung und die geltenden Vorgaben am Aufstellort.

Kapazität und Flaschengröße passend auswählen

Die angegebene Kapazität bezieht sich stets auf bestimmte Flaschenabmessungen. Eine pauschale Angabe wie „vier Flaschenplätze“ reicht daher nicht aus, wenn Durchmesser, Höhe oder Nenninhalt der verwendeten Behälter abweichen.

In unserem Sortiment finden Sie unter anderem Lösungen für:

  • Flüssiggasflaschen mit 5 kg

  • Flüssiggasflaschen mit 11 kg

  • Flüssiggasflaschen mit 33 kg

  • Druckgasflaschen mit 50 l

  • einen bis mehrere Flaschenplätze

  • unterschiedliche Schrankbreiten und Türkonfigurationen

Ermitteln Sie vor dem Kauf die Abmessungen der tatsächlich eingesetzten Flaschen einschließlich Ventil, Schutzkappe, Druckminderer und angeschlossener Leitungen. Wenn Flaschen unterschiedlicher Größe gemeinsam untergebracht werden sollen, sind zusätzlich die Positionen von Haltern, Zwischenrosten und Befestigungspunkten zu berücksichtigen.

Gasarten und Zusammenlagerung berücksichtigen

Gasflaschenschränke werden unter anderem für Propan, Sauerstoff, Acetylen, Argon, Stickstoff und Schutzgase genutzt. Aus der technischen Eignung eines Schranks folgt jedoch nicht automatisch, dass beliebige Gase gemeinsam darin gelagert werden dürfen.

Für die Zusammenlagerung sind die Eigenschaften und Gefahrenklassen der Gase maßgeblich. Insbesondere entzündbare, oxidierende, akut toxische und inerte Gase können unterschiedliche Schutzmaßnahmen erfordern. Sicherheitsdatenblätter, Kennzeichnungen, betriebliche Vorgaben und die Gefährdungsbeurteilung bilden deshalb die Grundlage der Lagerplanung.

Volle und leere Flaschen sollten eindeutig gekennzeichnet und organisatorisch getrennt werden. Auch vermeintlich leere Behälter enthalten häufig Restgas und sind weiterhin wie Druckgasflaschen zu behandeln.

Ausstattung für einen sicheren Betriebsablauf

Neben Aufstellort und Feuerwiderstand beeinflusst die Innenausstattung die sichere tägliche Nutzung. Flaschenhalter, Ketten oder Spanngurte verhindern, dass Behälter umkippen. Rampen und Einrollhilfen erleichtern das Einstellen schwerer Flaschen, ohne dass diese angehoben werden müssen.

Weitere Auswahlmerkmale sind:

  • ein- oder zweitürige Ausführung

  • Tür mit oder ohne Sichtfenster

  • abschließbarer Verschluss

  • Rückwand und Bodenrost

  • verstellbare Flaschenhalterungen

  • Rohr- und Kabeldurchführungen

  • Lüftungsanschlüsse

  • Korrosionsschutz

  • Montagezustand bei der Anlieferung

  • Außen- und Innenabmessungen

Ein Sichtfenster ermöglicht eine Bestandskontrolle, ohne die Tür zu öffnen. Bei feuerbeständigen Modellen darf jedoch nur die vom Hersteller vorgesehene und geprüfte Ausführung verwendet werden.

Belüftung und technische Entlüftung

Eine ausreichende Belüftung soll verhindern, dass sich austretende Gase in gefährlicher Konzentration sammeln. Im Außenbereich wird dies häufig durch dauerhaft freie Lüftungsöffnungen oder entsprechend durchlässige Konstruktionen erreicht. Diese Öffnungen dürfen während der Nutzung nicht verstellt oder abgedeckt werden.

Bei Innenraumschränken kann eine technische Entlüftung erforderlich sein. Der Schrank muss dafür geeignete Anschlüsse besitzen und nach den Herstellerangaben in das Abluftsystem eingebunden werden. Die benötigte Luftwechselrate hängt von der Anwendung und den Stoffeigenschaften ab und muss fachlich bestimmt werden.

Besonders wichtig ist die Dichte des jeweiligen Gases. Während manche Gase aufsteigen, können sich andere bodennah ausbreiten. Die Planung von Zu- und Abluft darf deshalb nicht pauschal erfolgen.

Sichere Aufstellung und Nutzung

Ein Gasflaschenschrank muss auf einem ebenen, ausreichend tragfähigen Untergrund stehen. Feuerbeständige Modelle sind entsprechend der Montageanleitung aufzustellen und, falls vorgesehen, gegen Kippen zu sichern. Türen, Lüftungsöffnungen und Anschlüsse müssen jederzeit zugänglich bleiben.

Für den laufenden Betrieb sind unter anderem folgende Punkte wichtig:

  • Zugang auf befugte Personen beschränken

  • Flaschenventile vor Beschädigung schützen

  • Behälter aufrecht sichern

  • Lüftungsöffnungen freihalten

  • Zündquellen und unzulässige Wärmeeinwirkung vermeiden

  • Warn- und Verbotskennzeichnungen gut sichtbar anbringen

  • beschädigte Flaschen nicht einlagern

  • Schrank und Sicherungselemente regelmäßig kontrollieren

  • Herstellerangaben zu Wartung und Prüfung beachten

Die konkreten Maßnahmen ergeben sich aus den gelagerten Gasen, dem Aufstellort und der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung.

Auswahl des geeigneten Gasflaschenschranks

Vor der Bestellung sollten Sie die Anforderungen in einer festen Reihenfolge prüfen:

  1. Gasart und Sicherheitsdatenblatt bestimmen.

  2. Innen- oder Außenaufstellung festlegen.

  3. Anzahl, Nenninhalt und Abmessungen der Flaschen erfassen.

  4. Anforderungen an Feuerwiderstand und Belüftung klären.

  5. Zusammenlagerung unterschiedlicher Gase beurteilen.

  6. Schrankabmessungen mit dem verfügbaren Platz abgleichen.

  7. Transportweg, Türbreiten und Anlieferzustand berücksichtigen.

  8. Benötigte Halterungen, Rampen und Anschlüsse auswählen.

  9. Verschluss und Zugangskontrolle festlegen.

  10. Produktunterlagen mit der Gefährdungsbeurteilung abgleichen.

So lässt sich vermeiden, dass ein Schrank zwar genügend Stellplätze bietet, aber nicht für den vorgesehenen Aufstellort, die eingesetzten Flaschen oder das betriebliche Schutzkonzept geeignet ist.