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Sicherheitsschränke für Lagerung im Betrieb

Sicherheitsschränke ermöglichen die geschützte und bedarfsgerechte Lagerung von Gefahrstoffen direkt im Betrieb, in der Werkstatt oder im Labor. In unserem Sortiment finden Sie Gefahrstoffschränke für entzündbare Flüssigkeiten, Chemikalienschränke für nicht entzündbare und wassergefährdende Stoffe, Säuren- und Laugenschränke sowie spezielle Lager- und Ladeschränke für Lithium-Ionen-Akkus. Platzsparende Unterbauschränke und passende Entlüftungsaufsätze ergänzen die Auswahl. Welcher Schrank geeignet ist, richtet sich vor allem nach der Einstufung der gelagerten Stoffe, den Gebindegrößen, der benötigten Feuerwiderstandsfähigkeit und den Vorgaben Ihrer Gefährdungsbeurteilung. Achten Sie außerdem auf Auffangvolumen, Lagerebenen, Materialbeständigkeit, Türtechnik, Lüftungsanschlüsse und Zugriffsschutz. Für entzündbare Flüssigkeiten sind insbesondere geprüfte Sicherheitsschränke nach DIN EN 14470-1 relevant. Mit unseren Shopfiltern grenzen Sie die verfügbaren Modelle gezielt nach Produktart, Hersteller, Abmessungen und technischen Merkmalen ein.
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Chemikalienschränke

Zur Lagerung nicht entzündbarer Chemikalien und Giftstoffe im Arbeitsraum. Chemikalienschränke kommen in Industrie, Laboren und Handwerk zum Einsatz.

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Entlüftungsaufsätze für Sicherheitsschränke

Asecos Entlüftungsaufsätze zur Installation auf den Sicherheitsschrank oder zur Wandmontage, mit Kabel und Stecker für eine einfache und schnelle Montage.

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Gefahrstoffschränke

Zur uneingeschränkten Lagerung entzündbarer Gefahrstoffe. Gefahrstoffschränke genügen höchsten Ansprüchen bezüglich ihrer Feuerwiderstandsfähigkeit und sorgen für Brandschutz direkt am Arbeitsplatz.

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Lithium-Ionen-Schränke

Lithium-Ionen-Schränke schützen Lithium-Ionen-Batterien sicher vor Bränden. Sie ermöglichen ein normgerechtes Lagern und Laden, verfügen über Rauch- und Temperatursensoren und erhöhen die Arbeitssicherheit in Handwerk, Industrie oder Bildungseinrichtungen

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Säuren- und Laugenschränke

Getrennte Lagerung von Säuren und Laugen. Säuren- und Laugenschränke sind zugelassen für die uneingeschränkte Lagerung entzündbarer Gefahrstoffe in Arbeitsräumen.

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Unterbauschränke

Unterbauschränke lassen sich unter allen Arbeitsflächen anbringen. Sie sind platzsparend, sicher und bieten je nach Ausführung 30 oder 90 Minuten Brandschutz.

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inkl. Mwst. | exkl. Mwst.
FAQ

Für entzündbare Flüssigkeiten werden feuerbeständige Gefahrstoffschränke eingesetzt. Bei neuen Schränken ist in der Regel ein Sicherheitsschrank Typ 90 nach DIN EN 14470-1 die maßgebliche Wahl. Zusätzlich sind Gebindegrößen, Lagermengen, Auffangvolumen, Lüftung und die betriebliche Gefährdungsbeurteilung zu berücksichtigen.

Gefahrstoffschrank ist ein übergeordneter Begriff für Schränke zur geschützten Lagerung gefährlicher Stoffe. Chemikalienschränke sind meist für nicht entzündbare oder wassergefährdende Chemikalien ausgelegt. Für entzündbare Flüssigkeiten ist ein entsprechend geprüfter, feuerbeständiger Sicherheitsschrank erforderlich.

Die Zahl bezeichnet die im Prüfverfahren festgestellte Feuerwiderstandsdauer in Minuten. Typ 90 steht für 90 Minuten, Typ 30 für 30 Minuten Feuerwiderstand. Die erforderliche Ausführung richtet sich nach dem Einsatzzweck, den gelagerten Stoffen und den geltenden betrieblichen Anforderungen.

Säuren und Laugen sollten grundsätzlich getrennt und unter Berücksichtigung ihrer chemischen Verträglichkeit gelagert werden. Geeignete Schränke besitzen korrosionsbeständige Auffangwannen und gegebenenfalls getrennte Abteile. Maßgeblich bleiben die Sicherheitsdatenblätter und die Zusammenlagerungsregeln.

Das hängt von den Gefahrstoffen, den möglichen Dämpfen und der Gefährdungsbeurteilung ab. Viele Sicherheitsschränke sind für den Anschluss an eine technische Abluft vorbereitet. Alternativ können für geeignete Anwendungen Umluftfilteraufsätze infrage kommen. Die Herstellerangaben und betrieblichen Vorgaben sind einzuhalten.

Das erforderliche Auffangvolumen richtet sich nach Art und Menge der gelagerten Flüssigkeiten, den Gebindegrößen und den anzuwendenden Vorschriften. Neben dem Volumen muss das Material der Wanne gegenüber dem gelagerten Medium beständig sein. Die Produktdaten geben das nutzbare Auffangvolumen an.

Ein gewöhnlicher Chemikalien- oder Gefahrstoffschrank ist nicht automatisch für Lithium-Ionen-Akkus geeignet. Verwenden Sie einen Schrank, dessen Hersteller die Lagerung oder das Laden von Lithium-Ionen-Akkus ausdrücklich vorsieht. Ladeeinrichtungen, Sensorik und Alarmfunktionen müssen zum betrieblichen Risikokonzept passen.

Akku-Lagerschränke sind für die Aufbewahrung von Lithium-Ionen-Akkus vorgesehen. Akku-Ladeschränke besitzen zusätzlich eine elektrische Ausstattung, beispielsweise Steckdosenleisten. Beim Laden entstehen zusätzliche Risiken, weshalb Stromversorgung, Wärmeentwicklung, Alarmierung und Notfallmaßnahmen berücksichtigt werden müssen.

Der Schrank muss entsprechend der Gefährdungsbeurteilung, den Herstellerangaben und den betrieblichen Prüfintervallen kontrolliert werden. Zu prüfen sind unter anderem Türen, Schließmechanismen, Lüftungsöffnungen, Auffangwannen und technische Einrichtungen. Festgestellte Mängel sollten vor der weiteren Nutzung behoben werden.

Benötigt werden mindestens die Gefahrstoffarten, Sicherheitsdatenblätter, Lagermengen, Gebindegrößen und Bedingungen am Aufstellort. Zusätzlich sollten Feuerwiderstand, Innenmaße, Auffangvolumen, Tragfähigkeit, Türausführung, Lüftungsbedarf, Zugriffsschutz und eine mögliche Nutzung zum Laden von Akkus festgelegt werden.

Sicherheitsschränke für Gefahrstoffe sicher auswählen

Sicherheitsschränke dienen dazu, Gefahrstoffe geordnet, zugriffsgeschützt und entsprechend ihrer Eigenschaften aufzubewahren. Sie kommen unter anderem in Industrie, Handwerk, Werkstätten, Laboren, Bildungseinrichtungen und technischen Betriebsbereichen zum Einsatz. Durch die Lagerung in Arbeitsplatznähe lassen sich benötigte Gebinde schnell erreichen, ohne auf geeignete Schutzmaßnahmen zu verzichten.

Die Bezeichnung Sicherheitsschrank umfasst verschiedene Schranktypen. Nicht jeder Schrank ist für jeden Gefahrstoff geeignet. Maßgeblich sind die Gefahrenmerkmale der Stoffe, die gelagerten Mengen und Gebinde sowie die betrieblichen Bedingungen am Aufstellort. Vor der Auswahl sollten deshalb Sicherheitsdatenblätter, Gefahrstoffverzeichnis, Gefährdungsbeurteilung und geltende Zusammenlagerungsregeln berücksichtigt werden.

Wichtige Auswahlkriterien

Für die Produktauswahl sind insbesondere folgende Merkmale relevant:

  • Art und Einstufung der zu lagernden Gefahrstoffe

  • erforderliche Feuerwiderstandsfähigkeit

  • Lagerung oder Laden von Lithium-Ionen-Akkus

  • Anzahl, Größe und Material der Gebinde

  • erforderliches Auffangvolumen

  • Anzahl und Tragfähigkeit der Lagerebenen

  • Beständigkeit der Innenausstattung

  • Außen- und Innenabmessungen

  • Türart, Türanschlag und Türschließtechnik

  • vorhandener oder geplanter Lüftungsanschluss

  • Schutz vor unbefugtem Zugriff

  • Aufstellung als Hochschrank, Unterbauschrank oder Kompaktschrank

Schranktypen für unterschiedliche Gefahrstoffe

Gefahrstoffschränke für entzündbare Flüssigkeiten

Für entzündbare Flüssigkeiten wie Lösemittel, Lacke oder bestimmte Reinigungsmittel werden feuerbeständige Gefahrstoffschränke eingesetzt. Modelle nach DIN EN 14470-1 werden anhand ihrer Feuerwiderstandsdauer klassifiziert. Im gewerblichen Umfeld ist besonders Typ 90 mit 90 Minuten Feuerwiderstand von Bedeutung.

Je nach Ausführung verfügen diese Schränke über selbstschließende Türen, im Brandfall schließende Lüftungsöffnungen, einen Erdungsanschluss und eine Bodenauffangwanne. Fachböden oder Auszugswannen erleichtern die strukturierte Lagerung kleiner Gebinde. Die konkrete Eignung muss anhand der Produktangaben und der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung festgestellt werden.

Chemikalien- und Umweltschränke

Chemikalienschränke eignen sich je nach Ausführung für nicht entzündbare, wassergefährdende oder gesundheitsschädliche Stoffe. Typische Anwendungsfälle sind Reinigungschemikalien, Hilfsstoffe, Betriebsstoffe und Laborchemikalien. Wannenböden und Bodenauffangwannen können auslaufende Flüssigkeiten zurückhalten.

Bei der Auswahl ist auf die chemische Beständigkeit der verwendeten Materialien zu achten. Ein klassischer Chemikalienschrank ohne geprüften Feuerwiderstand darf nicht automatisch für entzündbare Flüssigkeiten eingesetzt werden.

Säuren- und Laugenschränke

Säuren und Laugen können Metalle, Beschichtungen und ungeeignete Kunststoffe angreifen. Säuren- und Laugenschränke besitzen daher eine korrosionsbeständige Innenausstattung. Modelle mit getrennten Abteilen unterstützen die Separierung unverträglicher Medien.

Säuren und Laugen sollten nicht allein aufgrund freier Stellfläche gemeinsam gelagert werden. Entscheidend sind die Stoffeigenschaften, Sicherheitsdatenblätter und Zusammenlagerungsvorgaben. Auffangwannen müssen gegenüber den eingelagerten Flüssigkeiten beständig sein.

Lithium-Ionen-Lager- und Ladeschränke

Lithium-Ionen-Akkus benötigen ein auf den jeweiligen Betriebsfall abgestimmtes Sicherheitskonzept. In unserem Sortiment führen wir Schränke für die Lagerung sowie Ausführungen mit Steckdosenleisten für das Laden von Akkus. Je nach Modell können Rauch- oder Temperatursensoren, Alarmkontakte, Warnanzeigen und weitere Sicherheitseinrichtungen vorhanden sein.

Bei Ladeschränken sind die elektrische Ausrüstung, vorgesehene Ladeleistung, Zahl der Ladeplätze, Alarmweiterleitung und betrieblichen Maßnahmen zu berücksichtigen. Beschädigte, verformte, überhitzte oder anderweitig auffällige Akkus erfordern eine gesonderte Behandlung und dürfen nicht ohne Prüfung zusammen mit unauffälligen Akkus gelagert werden.

Unterbauschränke für begrenzte Stellflächen

Unterbauschränke nutzen den Raum unter Arbeitsflächen, Laborabzügen oder Gefahrstoffarbeitsplätzen. Sie eignen sich für Bereiche, in denen Gefahrstoffe regelmäßig benötigt werden und nur begrenzte Stellfläche vorhanden ist. Neben den Außenmaßen sind die Einbauhöhe, Türöffnung, Lüftungsführung und Zugänglichkeit zu prüfen.

Die kompakte Bauform ersetzt nicht die fachliche Prüfung der gelagerten Stoffe. Auch bei Unterbauschränken müssen Feuerwiderstand, Auffangvolumen und Innenausstattung zum Einsatzzweck passen.

Feuerwiderstand und technische Ausstattung

Typ 90 und Typ 30

Die Typklasse benennt die im Prüfverfahren festgestellte Feuerwiderstandsdauer. Ein Sicherheitsschrank Typ 90 weist 90 Minuten Feuerwiderstand auf, ein Modell Typ 30 entsprechend 30 Minuten. Für neue Sicherheitsschränke zur Lagerung entzündbarer Flüssigkeiten ist Typ 90 regelmäßig die maßgebliche Auswahl. Ob eine andere Ausführung im konkreten Betrieb zulässig ist, muss im Rahmen der Gefährdungsbeurteilung und nach den geltenden Regelwerken geprüft werden.

Die Feuerwiderstandsdauer allein genügt nicht als Auswahlkriterium. Ebenso wichtig sind:

  • Eignung für die jeweilige Gefahrstoffart

  • maximale Gebindegrößen und Lagermengen

  • Türschließung und Türfeststellung

  • Be- und Entlüftungsöffnungen

  • Erdungsmöglichkeit

  • Auffang- und Rückhaltevermögen

  • zulässige Belastung der Lagerebenen

  • Herstellerangaben zu Aufstellung und Betrieb

Auffangwannen und Lagerebenen

Bodenauffangwannen dienen dazu, austretende Flüssigkeiten zurückzuhalten. Das erforderliche Auffangvolumen richtet sich nicht nur nach der Schrankgröße, sondern nach den gelagerten Gebinden und den einschlägigen betrieblichen sowie rechtlichen Anforderungen.

Für die Innenausstattung stehen modellabhängig Fachböden, Wannenböden, Auszugswannen oder Lochblecheinsätze zur Verfügung. Auszugswannen erleichtern den Zugriff, während Wannenböden jeder Lagerebene ein zusätzliches Rückhaltevermögen geben können. Die angegebene Tragfähigkeit darf nicht überschritten werden.

Lüftung und Entlüftungsaufsätze

Viele Sicherheitsschränke besitzen Anschlüsse für technische Abluft. Ob eine Absaugung erforderlich ist, hängt von den gelagerten Stoffen, möglichen Dampfkonzentrationen, der Gefährdungsbeurteilung und den Bedingungen am Aufstellort ab.

Passende Entlüftungs- oder Umluftfilteraufsätze können die technische Ausstattung ergänzen. Bei der Auswahl sind unter anderem Anschlussmaße, Volumenstrom, Filtereignung, Geräuschentwicklung, Überwachungsfunktion und Alarmkontakt zu beachten. Filterlösungen müssen bestimmungsgemäß betrieben, kontrolliert und fristgerecht gewartet werden.

Gefahrstoffe getrennt und übersichtlich lagern

Gefahrstoffe dürfen nicht ausschließlich nach verfügbarem Platz einsortiert werden. Für die Zusammenlagerung sind Gefahrenmerkmale, Lagerklassen und mögliche Reaktionen zwischen den Stoffen maßgeblich. Hinweise finden sich in den Sicherheitsdatenblättern und in den betrieblich anzuwendenden Regelwerken.

Besondere Aufmerksamkeit erfordern unter anderem:

  • entzündbare Flüssigkeiten

  • Säuren und Laugen

  • akut toxische Stoffe

  • oxidierende Stoffe

  • wassergefährdende Medien

  • Aerosolpackungen und Druckgaskartuschen

  • Lithium-Ionen-Akkus

Getrennte Schrankbereiche oder mehrere spezialisierte Sicherheitsschränke können erforderlich sein. Eine Trennwand allein bedeutet nicht automatisch, dass jede Stoffkombination zulässig ist.

Aufstellung, Betrieb und regelmäßige Kontrolle

Der Sicherheitsschrank sollte entsprechend der Herstelleranleitung aufgestellt und betrieben werden. Türen, Lüftungsöffnungen und bewegliche Einrichtungen müssen funktionsfähig bleiben. Flucht- und Verkehrswege dürfen durch den Schrank oder geöffnete Türen nicht unzulässig eingeschränkt werden.

Für den laufenden Betrieb sind insbesondere folgende Punkte relevant:

  • Schrank nur bestimmungsgemäß verwenden

  • zulässige Lagermengen und Belastungen einhalten

  • Gebinde dicht verschließen und kennzeichnen

  • unverträgliche Stoffe getrennt lagern

  • Auffangwannen sauber und frei halten

  • ausgelaufene Stoffe unverzüglich fachgerecht aufnehmen

  • Türschließung und Lüftungseinrichtungen kontrollieren

  • Prüf-, Wartungs- und Filterintervalle dokumentieren

  • Zugriff auf unterwiesene Personen beschränken

  • Betriebsanweisung und Notfallmaßnahmen verfügbar halten

Unsere Sicherheitsschränke lassen sich nach Schranktyp, Gefahrstoffart, Feuerwiderstand, Abmessungen und Ausstattung vergleichen. So können Sie die Auswahl auf die technischen und räumlichen Anforderungen Ihres Betriebs abstimmen.