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Lasthaken, Lastarme und Kranhaken kaufen

Lasthaken und Lastarme für Gabelstapler ermöglichen das Aufnehmen und Transportieren kranbarer Lasten mit einem dafür geeigneten Flurförderzeug. In unserem Sortiment finden Sie kompakte Stapler-Lasthaken für eine oder zwei Gabelzinken sowie starre, höhenverstellbare, seitenverstellbare und teleskopierbare Last- und Kranarme. Ergänzend führen wir Tragdorne für Rollen, Spulen und andere hohlkernige Güter. Für die Produktauswahl sind vor allem die zulässige Traglast, die Abmessungen der Gabelzinken, der benötigte Zinkenabstand und die gewünschte Reichweite maßgeblich. Bei ausziehbaren Kranarmen muss zusätzlich beachtet werden, dass die zulässige Tragfähigkeit mit zunehmender Ausladung sinken kann. Die Angaben des Anbaugeräte- und Staplerherstellers sind deshalb gemeinsam zu prüfen. Mit den Filtern dieser Kategorie grenzen Sie die Auswahl nach Gerätetyp, Traglast, Länge, Verstellbarkeit und weiteren technischen Merkmalen ein. So finden Sie einen Stapleraufsatz, der zur vorhandenen Gabel, zur Last und zum vorgesehenen Arbeitsablauf passt.
inkl. Mwst. | exkl. Mwst.
FAQ

Ein Lasthaken sitzt vergleichsweise nah an den Gabelzinken und schafft dort einen Anschlagpunkt für hängende Lasten. Ein Lastarm verlagert den Haken weiter nach vorn und bietet dadurch eine größere Reichweite. Teleskopierbare Lastarme lassen sich zusätzlich in der Länge verstellen.

Berücksichtigen Sie das Gewicht der Last, das Eigengewicht des Anbaugeräts, die Hakenposition und den Lastschwerpunktabstand. Zusätzlich muss der Gabelstapler in dieser Konfiguration eine ausreichende Resttragfähigkeit besitzen. Maßgeblich ist stets der niedrigste zulässige Wert innerhalb des gesamten Systems.

Nein. Die Innenmaße der Einfahrtaschen müssen zu Breite und Höhe der Gabelzinken passen. Bei einer Aufnahme über zwei Zinken sind außerdem der mögliche Zinkenabstand, die Zinkenlänge und die vorgesehene Sicherung zu prüfen.

Ein teleskopierbarer Kranarm eignet sich für wechselnde Arbeitsabstände oder schwer zugängliche Anschlagpunkte. Er ist besonders hilfreich, wenn Lasten nicht unmittelbar angefahren werden können. Die Tragfähigkeit muss für jede verwendete Auszugs- und Hakenposition separat berücksichtigt werden.

Mit zunehmender Ausladung entfernt sich der Lastschwerpunkt vom Gabelträger. Dadurch entsteht ein größeres Kippmoment. Deshalb weisen teleskopierbare Kranarme und Stapler je nach Auszugslänge und Hakenposition häufig niedrigere zulässige Tragfähigkeiten auf.

Ein Lastarm ermöglicht bestimmte Hebe- und Transportaufgaben mit kranbaren Lasten, macht den Stapler aber nicht uneingeschränkt zu einem Kran. Zulässig sind nur Einsätze, die von den Herstellervorgaben sowie der betrieblichen Gefährdungsbeurteilung abgedeckt werden.

Je nach Modell erfolgt die Sicherung beispielsweise über Feststellschrauben, Bolzen, Ketten oder andere mechanische Verriegelungen. Die vorgesehene Sicherung muss vollständig montiert und eingerastet sein, bevor eine Last aufgenommen wird.

Das ist nur zulässig, wenn die Betriebsanleitung des Anbaugeräts und die Vorgaben für den eingesetzten Stapler diesen Lastfall vorsehen. Tragfähigkeit, Schwerpunktlage, Fahrweg und Geschwindigkeit müssen berücksichtigt werden. Die Last sollte grundsätzlich möglichst bodennah bewegt werden.

Anbaugeräte sind vor der Verwendung auf sichtbare Schäden und ordnungsgemäße Sicherung zu kontrollieren. Darüber hinaus gelten die vom Hersteller, vom Betreiber und aus der Gefährdungsbeurteilung festgelegten wiederkehrenden Prüfungen. Beanspruchung und Einsatzumgebung können kürzere Prüfintervalle erforderlich machen.

Entfernen Sie Schmutz und kontrollieren Sie Haken, Sicherungen, Bolzen, Einfahrtaschen und Schweißverbindungen regelmäßig. Bewegliche Teile sind nach Herstellerangaben zu pflegen. Das Anbaugerät sollte standsicher, trocken und vor Kollisionen geschützt gelagert werden.

Lasthaken und Lastarme als Stapler-Anbaugeräte

Lasthaken, Lastarme und Kranarme erweitern den Einsatzbereich eines Gabelstaplers um die Handhabung hängender beziehungsweise kranbarer Lasten. Das Anbaugerät wird je nach Ausführung über eine oder beide Gabelzinken aufgenommen und gegen unbeabsichtigtes Abrutschen gesichert.

Die Last hängt dabei nicht unmittelbar auf den Zinken, sondern wird über einen Lasthaken, Wirbelhaken oder einen definierten Anschlagpunkt aufgenommen. Geeignete Anschlagmittel verbinden das Anbaugerät mit dem Transportgut. Typische Anwendungen finden sich in Lager, Produktion, Werkstatt, Baustoffhandel und Montage.

Zu den häufig bewegten Gütern zählen:

  • Maschinenteile und Werkzeuge
  • Big Bags mit geeigneten Anschlagpunkten
  • Behälter und Bauteile mit Kranösen
  • Motoren, Formen und schwere Einzelteile
  • Rohre, Rollen und Spulen
  • Lasten, die nicht sicher auf einer Palette aufgenommen werden können

Voraussetzung ist immer, dass Gabelstapler, Anbaugerät, Anschlagmittel und Last für den vorgesehenen Einsatz geeignet sind.


Ausführungen für unterschiedliche Lastfälle

Stapler-Lasthaken für kurze Arbeitswege

Ein Stapler-Lasthaken schafft einen Anschlagpunkt unterhalb der Gabelzinken. Er eignet sich insbesondere, wenn keine zusätzliche horizontale Reichweite benötigt wird und die Last möglichst nah am Gabelträger aufgenommen werden kann.

Je nach Modell erfolgt die Aufnahme über eine einzelne Zinke oder über beide Staplerzinken. Bei einer Aufnahme über zwei Zinken wird die Belastung konstruktionsabhängig auf beide Seiten verteilt. Für die Auswahl sind die Innenmaße der Einfahrtasche, der mögliche Zinkenabstand sowie die zulässige Traglast entscheidend.

Dreh- oder schwenkbare Haken erleichtern das Ausrichten vor dem Anschlagen. Sie dürfen jedoch nur entsprechend der jeweiligen Produktangaben belastet und bewegt werden.


Starre Lastarme mit definierter Reichweite

Starre Lastarme verlagern den Anschlagpunkt nach vorn. Dadurch lassen sich Lasten erreichen, die mit einem unmittelbar unter den Zinken sitzenden Lasthaken nicht aufgenommen werden können. Mehrere Hakenpositionen können eine Anpassung an unterschiedliche Arbeitsabstände ermöglichen.

Mit zunehmendem Abstand zwischen Last und Gabelträger verändert sich der Lastschwerpunkt. Deshalb ist nicht allein die Nenntragfähigkeit des Lastarms ausschlaggebend. Entscheidend ist die zulässige Resttragfähigkeit der vollständigen Kombination aus Stapler und Anbaugerät.


Teleskopierbare Kranarme

Teleskopierbare Kranarme bieten einen verstellbaren Arbeitsbereich. Sie eignen sich für wechselnde Reichweiten, tiefer liegende Aufnahmepunkte oder Lasten, die nicht unmittelbar angefahren werden können. Je nach Modell lässt sich der Arm in mehreren Stufen ausziehen und teilweise zusätzlich in der Höhe oder Neigung verstellen.

Die zulässige Traglast kann je nach Auszugslänge und Hakenposition deutlich variieren. Vor jedem Einsatz ist daher die zum jeweiligen Lastfall gehörende Tragfähigkeitsangabe zu prüfen. Eine hohe maximale Traglast bei eingefahrenem Arm bedeutet nicht automatisch, dass derselbe Wert bei voller Ausladung gilt.


Seitenverstellbare und höhenverstellbare Kranarme

Seitenverstellbare Kranarme erleichtern das genaue Positionieren, wenn der Stapler nicht direkt mittig vor die Last fahren kann. Höhen- oder neigungsverstellbare Varianten unterstützen die Aufnahme an unterschiedlich gelegenen Anschlagpunkten.

Auch bei diesen Ausführungen müssen alle Verriegelungen vollständig eingerastet und gesichert sein. Verstellfunktionen dürfen nur so verwendet werden, wie es die Betriebsanleitung des jeweiligen Modells vorsieht.


Tragdorne für Rollen und Spulen

Tragdorne dienen nicht zur Aufnahme über einen Lasthaken. Sie werden in die Kernöffnung von Rollen, Spulen oder vergleichbaren Gütern eingeführt. Wichtige Auswahlkriterien sind Dornlänge, Dorndurchmesser, nutzbare Aufnahmelänge, Tragfähigkeit und Kerninnendurchmesser der Last.

Die Abmessungen müssen so aufeinander abgestimmt sein, dass die Last vollständig und kontrolliert aufgenommen werden kann. Zusätzlich sind Schwerpunktlage und mögliche seitliche Bewegungen zu berücksichtigen.


Den passenden Stapleraufsatz auswählen

Traglast und Resttragfähigkeit

Die angegebene Traglast des Anbaugeräts ist eine Obergrenze unter den vom Hersteller festgelegten Bedingungen. Der tatsächlich zulässige Lastfall kann geringer ausfallen. Maßgeblich sind unter anderem:

  • Nenntragfähigkeit des Gabelstaplers
  • Eigengewicht des Anbaugeräts
  • horizontaler Lastschwerpunktabstand
  • Ausladung und gewählte Hakenposition
  • Hubhöhe und Mastkonfiguration
  • Gewicht und Schwerpunkt der Last
  • zulässige Tragfähigkeit der Anschlagmittel

Das schwächste Glied der gesamten Kombination bestimmt die maximal zulässige Belastung. Vor der Beschaffung sollte geklärt werden, welche Resttragfähigkeit der Stapler mit dem ausgewählten Anbaugerät erreicht.


Einfahrtaschen und Zinkenmaße

Die Einfahrtaschen müssen zur Breite und Höhe der vorhandenen Gabelzinken passen. Zu kleine Taschen lassen sich nicht aufschieben. Ein übermäßig großes Spiel kann die Führung und Positionierung beeinträchtigen.

Zu prüfen sind:

  • Zinkenbreite und Zinkenhöhe
  • Innenmaße der Einfahrtaschen
  • nutzbare Zinkenlänge
  • erforderlicher oder zulässiger Zinkenabstand
  • Aufnahme über eine oder zwei Zinken
  • Art der mechanischen Sicherung

Die Sicherung des Anbaugeräts gegen Abrutschen oder unbeabsichtigtes Lösen ist vor jedem Hubvorgang zu kontrollieren.


Benötigte Länge und Hakenposition

Für Lasten direkt vor dem Stapler genügt häufig ein kompakter Lasthaken. Ein Last- oder Kranarm ist sinnvoll, wenn der Anschlagpunkt weiter entfernt, tiefer gelegen oder schwer zugänglich ist.

Die Ausladung sollte nur so groß gewählt werden, wie es der Arbeitsablauf erfordert. Eine kürzere Hakenposition hält den Lastschwerpunkt näher am Stapler und kann dadurch einen günstigeren Lastfall ermöglichen.


Starrer oder teleskopierbarer Lastarm

Ein starrer Lastarm bietet eine klar definierte Geometrie und eignet sich für wiederkehrende Aufgaben mit ähnlichen Abständen. Ein Teleskoparm bietet mehr Flexibilität, verlangt aber eine genaue Beachtung der Tragfähigkeiten in den einzelnen Auszugspositionen.

Für die Entscheidung sind insbesondere relevant:

  • gleichbleibender oder wechselnder Arbeitsabstand
  • erforderliche maximale Reichweite
  • verfügbare Rangierfläche
  • benötigte Tragfähigkeit bei voller Ausladung
  • Häufigkeit der Verstellung
  • notwendige Haken- und Höhenpositionen


Sicherer Einsatz im Betriebsalltag

Prüfung vor Arbeitsbeginn

Vor der Verwendung sollten Anbaugerät und Verbindungselemente auf erkennbare Schäden und vollständige Sicherung geprüft werden. Dazu gehören insbesondere Einfahrtaschen, Schweißnähte, Bolzen, Verriegelungen, Haken und Sicherungsfallen.

Warnzeichen sind unter anderem:

  • Verformungen oder Risse
  • beschädigte Schweißverbindungen
  • stark abgenutzte Haken
  • fehlende oder nicht funktionierende Sicherungen
  • schwergängige beziehungsweise beschädigte Verriegelungen
  • unleserliche Tragfähigkeitskennzeichnungen
  • Korrosion mit möglicher Beeinträchtigung der Tragfähigkeit

Ein beschädigtes oder nicht eindeutig identifizierbares Anbaugerät darf nicht weiterverwendet werden, bis seine sichere Einsatzfähigkeit fachkundig geklärt wurde.


Last richtig anschlagen und bewegen

Die Last ist an dafür vorgesehenen und ausreichend tragfähigen Anschlagpunkten aufzunehmen. Anschlagmittel dürfen nicht verdreht, geknotet oder über scharfe Kanten geführt werden, sofern sie dafür nicht ausgelegt beziehungsweise geschützt sind.

Vor dem Transport ist die Last zunächst vorsichtig anzuheben. So lässt sich kontrollieren, ob sie ausbalanciert ist, die Sicherungen halten und der Stapler stabil bleibt. Hängende Lasten sollten möglichst bodennah und mit angepasster Geschwindigkeit bewegt werden. Der Aufenthalt von Personen unter oder unmittelbar neben einer angehobenen Last ist zu verhindern.


Regelmäßige Kontrolle und Lagerung

Neben der Kontrolle vor der Verwendung sind die betrieblich vorgeschriebenen Prüfungen einzuhalten. Umfang und Prüffristen richten sich nach Einsatzbedingungen, Herstellerangaben und betrieblicher Gefährdungsbeurteilung.

Nach dem Einsatz sollte das Stapler-Anbaugerät standsicher, trocken und vor Anfahrschäden geschützt abgestellt werden. Bewegliche Teile und Verriegelungen sind entsprechend den Herstellerangaben sauber und funktionsfähig zu halten. Eigenmächtige Änderungen, Bohrungen oder Schweißarbeiten können die Tragfähigkeit beeinträchtigen und sind zu unterlassen.