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Auffangwannen aus Stahl online kaufen

Auffangwannen aus Stahl dienen der sicheren Rückhaltung wassergefährdender und, je nach Ausführung und Medienbeständigkeit, entzündbarer Flüssigkeiten. In unserem Webshop finden Sie Stahl-Auffangwannen für Kleingebinde, 60- und 200-Liter-Fässer sowie IBC mit 1.000 Litern Inhalt. Das Sortiment umfasst stationäre, unterfahrbare, stapelbare und fahrbare Modelle sowie Varianten mit oder ohne Gitterrost. Für die Auswahl sind vor allem das erforderliche Auffangvolumen, die Anzahl und Größe der Gebinde, die Beständigkeit gegenüber dem gelagerten Medium sowie der vorgesehene Einsatzort entscheidend. Auch Abmessungen, Tragfähigkeit, Unterfahrhöhe, Oberflächenschutz und Transportmöglichkeiten sollten berücksichtigt werden. Unsere Filter helfen Ihnen, die Auswahl nach Produktart, Hersteller, Volumen, Kapazität, Gebindeart, Gitterrost und Fahrbarkeit einzugrenzen. So finden Sie eine Auffangwanne aus Stahl, die zur betrieblichen Gefahrstofflagerung, zum Abfüllen oder zum innerbetrieblichen Bereitstellen Ihrer Gebinde passt.
inkl. Mwst. | exkl. Mwst.
FAQ

Eine Stahl-Auffangwanne hält Flüssigkeiten zurück, die aus Fässern, Kanistern, IBC oder anderen Gebinden austreten. Sie bildet damit eine Sekundärbarriere und unterstützt den Schutz von Boden, Gewässern und Arbeitsbereichen.

Das hängt von der nachgewiesenen Beständigkeit der Wanne ab. Stahl eignet sich häufig für Öle, Lacke, Lösemittel, Kraftstoffe und weitere wassergefährdende oder entzündbare Flüssigkeiten. Vor der Nutzung sind Sicherheitsdatenblatt, Beständigkeitsangaben und Produktfreigabe abzugleichen.

Das erforderliche Volumen richtet sich nach Anwendungsfall, Lagermenge, größtem Gebinde und den rechtlichen beziehungsweise behördlichen Anforderungen. Bei Fass- und Gebindelagern wird häufig mindestens der Inhalt des größten Gebindes oder zehn Prozent der Gesamtlagermenge angesetzt, je nachdem, welcher Wert größer ist. Strengere Anforderungen können gelten.

Stahl bietet eine hohe mechanische Belastbarkeit, ist formstabil und nicht brennbar. Für viele Öle und entzündbare Flüssigkeiten ist er daher eine geeignete Wahl. Bei aggressiven Säuren oder Laugen kann eine Auffangwanne aus Kunststoff, Edelstahl oder GFK besser passen.

Ein Gitterrost ist sinnvoll, wenn Gebinde oberhalb des Auffangraums stehen sollen. Auslaufende Flüssigkeit kann durch den Rost abfließen, ohne dass das Gebinde unmittelbar darin steht. Bei Regalbodenwannen, Flachwannen oder besonderen Aufbauten kann eine Ausführung ohne Gitterrost geeigneter sein.

Nur wenn der Hersteller die Ausführung und die konkrete Aufnahmesituation dafür freigibt. Unterfahrbarkeit bedeutet zunächst, dass die Wanne mit einem geeigneten Flurförderzeug aufgenommen oder positioniert werden kann. Eine generelle Transportfreigabe für den beladenen Zustand lässt sich daraus nicht ableiten.

Nur bei entsprechender Produkteignung und mit geeignetem Witterungsschutz. Niederschlagswasser darf das erforderliche Rückhaltevolumen nicht reduzieren. Zudem müssen Korrosionsschutz, Untergrund und betriebliche Kontrollmöglichkeiten für die Außenaufstellung geeignet sein.

Gebinde und Gitterrost werden unter Beachtung der betrieblichen Schutzmaßnahmen entnommen. Rückstände sind mit einem für das Medium geeigneten Bindemittel oder Reinigungsverfahren aufzunehmen und fachgerecht zu entsorgen. Anschließend werden Wanne, Schweißnähte, Oberfläche und Gitterrost auf Schäden und Korrosion kontrolliert.

Die Tragfähigkeit muss für das Gesamtgewicht aller Gebinde einschließlich Inhalt und gegebenenfalls zusätzlicher Aufbauten ausreichen. Bei Modellen mit Gitterrost sind sowohl die zulässige Gesamtlast als auch Flächen- und Punktlasten zu berücksichtigen.

Benötigt werden mindestens das gelagerte Medium, Gebindeart, Anzahl und Volumen der Behälter, Gesamtgewicht, erforderliches Auffangvolumen, Aufstellort und gewünschte Handhabung. Ergänzend sind Abmessungen, Gitterrost, Unterfahrbarkeit, Fahrbarkeit, Oberflächenschutz und erforderliche Nachweise zu prüfen.

Auffangwannen aus Stahl für die betriebliche Gefahrstofflagerung

Auffangwannen aus Stahl bilden eine flüssigkeitsundurchlässige Rückhalteeinrichtung unter Behältern, Fässern, Kanistern oder IBC. Tritt bei der Lagerung oder Handhabung eine Flüssigkeit aus, wird sie in der Wanne zurückgehalten. Dadurch lässt sich verhindern, dass wassergefährdende Medien unkontrolliert in den Boden, die Kanalisation oder angrenzende Arbeitsbereiche gelangen.

Stahl eignet sich insbesondere für Einsatzbereiche, in denen eine hohe mechanische Belastbarkeit, Formstabilität und Widerstandsfähigkeit gefragt sind. Abhängig von der konkreten Ausführung können Stahl-Auffangwannen für Öle, Lacke, Lösungsmittel und weitere wassergefährdende oder entzündbare Flüssigkeiten verwendet werden. Maßgeblich ist immer die nachgewiesene Beständigkeit der Wanne gegenüber dem gelagerten Medium.

Einsatzbereiche und Gebindegrößen

Unser Sortiment deckt unterschiedliche Lageraufgaben in Werkstatt, Produktion, Instandhaltung, Lager und Logistik ab. Zur Auswahl stehen Modelle für einzelne Kleingebinde ebenso wie großformatige Wannen für mehrere Fässer oder IBC.

Stahlwannen für Kleingebinde

Kompakte Auffangwannen eignen sich für Kanister, Dosen, Flaschen und andere kleinere Behälter. Sie können beispielsweise auf Werkbänken, unter Abfüllstellen oder innerhalb geeigneter Gefahrstoffschränke eingesetzt werden. Eine niedrige Bauhöhe erleichtert das Einstellen und Entnehmen der Gebinde.

Auffangwannen für 60- und 200-Liter-Fässer

Für die stehende Fasslagerung bieten wir Stahl-Auffangwannen für ein oder mehrere Fässer.

Häufige Ausführungen sind für folgende Kapazitäten ausgelegt:

  • ein oder zwei 60-Liter-Fässer

  • ein 200-Liter-Fass

  • zwei 200-Liter-Fässer

  • vier oder mehr 200-Liter-Fässer

Ein Gitterrost schafft eine ebene Stellfläche über dem Auffangraum. Unterfahrbare Modelle können mit dafür geeigneten Flurförderzeugen umgesetzt werden, sofern die Produktangaben und betrieblichen Bedingungen dies zulassen.

Auffangwannen für IBC

IBC-Auffangwannen aus Stahl sind auf die Grundfläche und das Gewicht von Intermediate Bulk Containern abgestimmt. Je nach Modell können ein, zwei oder mehrere IBC aufgestellt werden. Bei der Auswahl sind neben dem Auffangvolumen insbesondere die zulässige Belastung, die Abmessungen der Auflagefläche und ein gegebenenfalls benötigter Abfüllbereich zu beachten.

Fahrbare und transportfähige Ausführungen

Fahrbare Auffangwannen ermöglichen das innerbetriebliche Bewegen von Gebinden. Sie können mit Rollen, Schiebebügel, Fasshalterung oder Transportsicherung ausgestattet sein. Transport-Auffangwannen und stapelbare Varianten sind für Einsatzbereiche erhältlich, in denen Lagerplätze regelmäßig verändert oder Gebinde innerhalb des Betriebs bereitgestellt werden müssen.

Auffangvolumen korrekt bestimmen

Das erforderliche Rückhaltevolumen richtet sich nach der Art der Anlage, den gelagerten Stoffen, den Gebindegrößen, der möglichen Freisetzungsmenge und den geltenden betrieblichen beziehungsweise behördlichen Anforderungen. Die AwSV, § 18 verlangt grundsätzlich geeignete Rückhalteeinrichtungen, die flüssigkeitsundurchlässig sind und keine Abläufe besitzen. Für Lageranlagen muss das Rückhaltevolumen auf die Menge ausgelegt sein, die bei einer Betriebsstörung bis zum Wirksamwerden geeigneter Sicherheitsvorkehrungen freigesetzt werden kann.

Als häufig verwendete Auswahlregel wird bei Fass- und Gebindelagern ein Rückhaltevolumen angesetzt, das mindestens dem Inhalt des größten Gebindes oder zehn Prozent der gesamten Lagermenge entspricht. Entscheidend ist der jeweils größere Wert. Besondere Anforderungen können beispielsweise in Wasserschutzgebieten, durch Genehmigungen oder aufgrund der konkreten Anlageneinstufung gelten. Die endgültige Dimensionierung sollte deshalb immer anhand der betrieblichen Situation und der einschlägigen Vorgaben erfolgen.

Rechenbeispiel für vier Fässer

Werden vier Fässer mit jeweils 200 Litern gelagert, beträgt die Gesamtlagermenge 800 Liter. Zehn Prozent davon entsprechen 80 Litern. Da das größte Einzelgebinde 200 Liter enthält, ist nach der genannten Auswahlregel eine Wanne mit mindestens 200 Litern Rückhaltevolumen erforderlich, sofern keine strengeren Vorgaben gelten.

Materialbeständigkeit als zentrales Auswahlkriterium

Nicht jede Auffangwanne ist für jedes Medium geeignet. Vor dem Kauf müssen die Eigenschaften der gelagerten Flüssigkeit mit dem Werkstoff, der Beschichtung und den Herstellerangaben abgeglichen werden.

Stahl-Auffangwannen werden häufig eingesetzt für:

  • Öle und Schmierstoffe

  • Lacke und lösemittelhaltige Produkte

  • Kraft- und Betriebsstoffe

  • entzündbare Flüssigkeiten, sofern die Ausführung hierfür geeignet ist

  • weitere wassergefährdende Flüssigkeiten mit bestätigter Werkstoffbeständigkeit

Bei Säuren, Laugen oder anderen aggressiven Chemikalien kann eine Wanne aus Polyethylen, Edelstahl oder glasfaserverstärktem Kunststoff besser geeignet sein. Alternativ kommen bei bestimmten Stahlwannen passende Kunststoffeinsätze infrage. Maßgeblich sind das Sicherheitsdatenblatt des Mediums und die Beständigkeitsangaben des Herstellers.

Bauarten und Ausstattungen vergleichen

Ausführung mit Gitterrost

Ein herausnehmbarer Gitterrost dient als Stellfläche für Fässer, Kanister oder IBC. Auslaufende Flüssigkeit gelangt durch den Rost in den darunterliegenden Auffangraum. Die Gebinde stehen dadurch oberhalb der zurückgehaltenen Flüssigkeit.

Bei der Auswahl sollten Sie auf folgende Punkte achten:

  • zulässige Flächen- und Punktlast

  • Material und Oberflächenschutz des Rostes

  • einfache Entnahme zur Reinigung und Sichtkontrolle

  • ausreichende Auflagefläche für die vorgesehenen Gebinde

Ausführung ohne Gitterrost

Wannen ohne Gitterrost können für direkt eingestellte Gebinde, für Sonderaufbauten oder als Regalboden- und Bodenwanne eingesetzt werden. Sie sind häufig kompakter und erleichtern bei niedrigen Bauformen die Sichtkontrolle. Ob diese Bauart für den konkreten Einsatz geeignet ist, hängt von der Lager- und Bedienungssituation ab.

Lackierte und verzinkte Oberflächen

Verzinkung und Beschichtung schützen korrosionsanfällige Stahloberflächen. Die Wahl hängt von der Umgebung, der mechanischen Beanspruchung und dem gelagerten Medium ab. Der Oberflächenschutz ersetzt jedoch nicht die Prüfung der chemischen Beständigkeit.

Die aktuelle Stahlwannen-Richtlinie der technischen Baubestimmungen behandelt flüssigkeitsundurchlässige Stahlwannen mit einem Auffangvolumen bis 1.000 Liter. Sie fordert unter anderem einen geeigneten, medienbeständigen Werkstoff und bei korrosionsanfälligen Stählen einen Schutz, beispielsweise durch Beschichtung oder Verzinkung.

Unterfahrbare Auffangwannen

Unterfahrbare Stahlwannen verfügen über Füße oder Einfahrtaschen. Dies erleichtert die innerbetriebliche Positionierung. Vor dem Anheben sind die zulässige Belastung, die vorgesehene Aufnahmeart und die Herstellerhinweise zu prüfen. Eine unterfahrbare Wanne ist nicht automatisch für den Transport im beladenen Zustand freigegeben.

Sicher aufstellen und betreiben

Der Aufstellbereich sollte eben, tragfähig und gegen unbeabsichtigte Beschädigungen geschützt sein. Auffangwannen müssen so positioniert werden, dass Undichtigkeiten sichtbar bleiben und Kontrollen, Reinigung sowie Entnahme der Gebinde möglich sind.

Zu einem sicheren Betrieb gehören:

  • Wanne und Gitterrost regelmäßig auf Beschädigung und Korrosion prüfen

  • ausgetretene Flüssigkeiten zeitnah und fachgerecht aufnehmen

  • keine unverträglichen Stoffe gemeinsam in derselben Wanne lagern

  • zulässige Traglast und Aufnahmekapazität einhalten

  • Auffangraum nicht als Lagerfläche für Werkzeuge oder Materialien verwenden

  • Sicherheitsdatenblätter und betriebliche Anweisungen berücksichtigen

  • Niederschlagswasser bei einer Außenaufstellung ausschließen

Eine Außenaufstellung ist nur zulässig, wenn das jeweilige Produkt dafür vorgesehen und ausreichend gegen Niederschlag sowie weitere Witterungseinflüsse geschützt ist. Andernfalls kann Regenwasser das verfügbare Rückhaltevolumen verringern und Korrosion begünstigen.

Die passende Stahl-Auffangwanne auswählen

Für eine belastbare Produktauswahl sollten Sie die Anforderungen in dieser Reihenfolge bestimmen:

  1. Gelagertes Medium und chemische Beständigkeit prüfen.

  2. Anzahl, Art und Volumen der Gebinde erfassen.

  3. Erforderliches Rückhaltevolumen bestimmen.

  4. Tragfähigkeit und Stellfläche mit den Gebinden abgleichen.

  5. Ausführung mit oder ohne Gitterrost wählen.

  6. Stationäre, unterfahrbare, stapelbare oder fahrbare Bauart festlegen.

  7. Abmessungen, Zufahrtswege und verfügbaren Aufstellraum kontrollieren.

  8. Oberflächenschutz und Eignung für die Umgebungsbedingungen prüfen.

  9. Erforderliche Nachweise, Kennzeichnungen und Herstellerunterlagen beachten.

In unserem Webshop können Sie Stahl-Auffangwannen nach Produktart, Hersteller, Volumen, Gebindekapazität, Gitterrost und Fahrbarkeit filtern. Das Sortiment umfasst Auffangvolumen von kompakten Ausführungen ab 20 Litern bis zu großformatigen Lösungen mit 2.400 Litern sowie Varianten für Kleingebinde, Fässer und IBC.