Rammschutzbügel kaufen für Lager & Betrieb

Ein Anfahrschutz, auch Rammschutz oder Prallschutz genannt, sorgt für Arbeitssicherheit und schützt Regale vor Beschädigungen. Er ist bestens geeignet als Rammschutz für Regale in Lagerhallen und als Anfahrschutz für Gabelstapler und andere schwere Fahrzeuge. Er ist für ortsfeste Regale zwingend vorgeschrieben, wenn Flurförderfahrzeuge eingesetzt werden.
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Für Außenbereich geeignet
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Rohrdurchmesser
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Max.

inkl. Mwst. | exkl. Mwst.

Sicherheit geht vor

Überall dort, wo Gabelstapler, Hubwagen oder auch LKW fahren, kann es zu Anfahrschäden kommen. Wertvolle Maschinen müssen vor solchen Beschädigungen geschützt werden. Denn ein Schaden an einer Produktionsmaschine kann extreme Reparatur- und Ausfallkosten verursachen. Der richtige Schutzbügel verhindert solche Kosten. Ebenso muss ein Gebäude an stark frequentierten Bereichen vor Anfahrschäden geschützt werden. Hier stellen insbesondere Säulen, Ecken und Tore einen häufig zu schützenden Bereich dar.

Die Berufsgenossenschaftliche Regelung für Sicherheit und Gesundheit bei der Arbeit BGR 234, die die ehemalige Regelung ZH1/428 ersetzt, schreibt nach EU-Sicherheitsrichtlinien sogar einen Anfahrschutz vor, und zwar in den Bereichen, in denen Lagereinrichtungen eingesetzt werden. In der Regel wird er in Winkel- oder U-Form verwendet. Der Anfahrschutz muss eine Mindesthöhe von 30cm haben, kräftig ausgeführt und so befestigt sein, dass er bei einem möglichen Anfahren die Stoßenergie aufnehmen kann. Er darf nicht mit dem Regal verbunden sein.

Um den Anfahrschutz deutlich sichtbar zu machen, sollte er mit einem schwarz-gelb gestreiften Warnanstrich versehen sein. Die Streifen müssen hierbei in einen Winkel von 45° angeordnet sein und ungefähr die gleichen Abmessungen aufweisen. Mehr als die Hälfte der Fläche des Prallschutzes muss in Gelb gehalten sein. Der Anfahrschutz muss mindestens 400 Nm aufnehmen, dann entspricht er den Anforderungen an den Energieabfang. In der Regel ist ein Rammschutzbügel verzinkt und sollte außerdem der DIN 4844 entsprechen.

Auf den richtigen Anfahrschutz kommt es an

Ein winkeliger Anfahrschutz deckt zwei Seiten ab, ein Rammschutz Bügel in U-Form schützt drei Seiten. Die Wirksamkeit des Anfahrschutzes hängt nicht unerheblich von seiner Verankerung im Boden ab. Bei Betonböden wird der Rammschutzbügel häufig durch Bodenanker befestigt. Dabei ist auf eine ausreichende Dimensionierung der Anker zu achten, diese müssen außerdem ausreichend tief und fest im Boden sitzen. Bei Böden mit Estrich- oder Asphaltauflage ist darauf zu achten, dass die Verankerung tief im Untergrund befestigt ist. Die beim Anfahren auftretende Stoßenergie kann zusätzlich durch elastische Zwischenlagen aus Gummi oder Plastik gedämpft werden. Dadurch verringert sich die Gefahr, dass sich die Verankerungen bei wiederholtem Anfahren im Boden lockern oder brechen.

Auch an Säulen oder Wänden kann ein Anfahrschutz, hier in Form von Rammleisten, angebracht werden. Ist eine Befestigung an der Säule selbst nicht möglich, empfiehlt sich eine im Boden verankerte Umzäunung oder ein Rammschutz Poller. Rammschutzwinkel oder Eck Rammschutzbügel eignen sich zum Schutz von Gebäudeecken, Pfeilern, Säulen und hervorstehenden Objekten wie Fallrohre, Maschinen oder Kabelschächte in Lagerhallen oder auf Betriebshöfen.

Andere Gegenstände wie z.B. Schalter, Steckdosen, Feuerlöscher, Schaltschränke, die in die Verkehrswege hineinragen, sind ebenfalls durch Anfahren gefährdet. Hier sollte geprüft werden, ob eine Verlegung der Einrichtung außerhalb der Verkehrswege möglich ist. Andernfalls sind Winkelprofile, die mindestens so weit wie der zu schützende Gegenstand in den Raum hineinragen, anzubringen.

Montagearten der Rammschutzbügel

Nachdem der richtige Rammschutz gefunden wurde, muss dieser nun fachgerecht montiert werden, damit sich die volle Schutzwirkung entfalten kann. Hierbei kann zwischen Einbetonieren und Aufdübeln gewählt werden, wobei der vorhandene Untergrund eine wichtige Rolle spielt. Ein fester, ebener Untergrund aus Beton kann gut genutzt werden, um den Rammschutzbügel verzinkt mit Schrauben und Dübeln zu befestigen. Hierbei ist dringend auf die Kompatibilität der Schrauben und Dübel zu dem Schutzbügel, aber auch zu dem Untergrund zu beachten. Ebenso sollte der Boden zunächst auf Risse, Beschädigungen oder alte Bohrlöcher hin untersucht werden. Nur ein einwandfreier Boden kann ausreichenden Halt für die Anfahrschutz Bügel bieten. Befestigungssets, die neben den Schrauben und Dübeln auch einen Kleber beinhalten, bieten einen besonders hohen Halt. Diese Klebeanker sind vorrangig bei der Montage auf Asphaltböden zu empfehlen.

Die potenziell auftretenden Kräfte bei einem Anfahrunfall spielen bei der Wahl der Montageart ebenfalls eine nicht unbedeutende Rolle. Bei sehr hohen Kräften muss die Stabilität des Untergrundes gewährleisten, dass der Schutzbügel im Falle eines Auffahrunfalls nicht aus dem Boden gerissen wird. Bei nicht so stabilen Untergründen sollte der Schutzbügel einbetoniert werden. Beim Einbetonieren ist auf die Herstellerangaben für die Größe des Fundaments zu achten. Soll der Rammschutzbügel im Freien verwendet werden, muss das Fundament zudem frostsicher sein. Auf Pflastersteinen sollte die Montage von einem Rammschutzbügel gelb schwarz nicht durch Verschrauben erfolgen. Denn bei einem Auffahrunfall können die einzelnen Pflastersteine herausgehebelt werden und die Schutzwirkung des Bügels geht verloren. Bei neigbaren Sicherheitsbügeln ist beim Montieren zusätzlich auf einen ausreichenden Abstand zu dem empfindlichen Bereich zu achten.

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